Im
Zentrum der Wanderausstellung stehen Fallgeschichten, bei
denen es nicht nur um Personen geht, die als Deserteure
abgeurteilt wurden, sondern auch um so genannte "Wehrkraftzersetzer"
und "Volksschädlinge". Darüber hinaus
werden Biografien von Angehörigen des Widerstandes
in besetzten europäischen Ländern dargestellt.
Der Entwurf zum Wettbewerb für die Wanderausstellung
«Opfer der NS-Militärjustiz» wird anhand
eines Modells präsentiert. Das vorgeschlagene "Baukasten-System"
der Ausstellungswände in Leichtbauweise wird einem
einfachen Auf- und Abbau gerecht und versucht gleichzeitig
die für unser Entwurfsverständnis wichtigen Kreterien
von architektonisch-körperlicher Formgebung mit der
nötigen Flexibilität zu verbinden. Die miteinander
verknüpften Bausteine ergeben Ausstellungswände
unterschiedlicher Längen. Diese können in Anordnung
un Abständen an den jeweiligen Ausstellungsort angepasst
werden. |